Das Weingut wird erstmals in den Gemeinderegistern 1868 genannt. Der jetzige Eigentümer kann also aus einer langen Tradition leidenschaftlicher Winzer schöpfen. 2012 hat der deutsche Unternehmer und Weinliebhaber Stefan Heppelmann das Weingut übernommen, um die Tradition der Winzerfamilie Bégué weiterzuführen.
Flussterrassen mit lehmig-schlammigen Böden aus dem Quartär
Négrette (13 ha), Cabernet (7,2 ha), Syrah (2,1 ha), Malbec (0,3 ha), Merlot (1,5 ha)
2021: 80% Ernteausfall (Frost) – 2022: gute qualitative Ernte – 2023: sehr kleiner qualitativer Ertrag. – 2024: Frühjahrsfrost 10Hl/ha
Gemäßigte Schädlingsbekämpfung, natürliche Begrünung, falls notwendig organische Bodenverbesserung, „grüner Schnitt“ und „grüne Lese“, dauerhafte Beobachtung der Rebstöcke.
Die Weinbereitung dauert je nach Cuvée 6 bis 20 Tage, Mikrooxygenation wird nur bei Bedarf und nicht systematisch verwendet. Der Ausbauprozess findet im Edelstahltank oder in Barriques (nur für „Caractères“) statt.
Für die Roséweine werden die Trauben gepresst, der Saft wird sofort abgeleitet um die Klarheit und Frische des Rosé zu behalten. Die Gärung bei geringer Temperatur (um die 16°C) dauert etwa 20 Tage.
Typisch für die Weine des Château Clamens ist die Négrette, eine autochthone Rebsorte, welche in allen Cuvées vorhanden ist. Fein und zart verleiht sie den Weinen erfrischende Lakritzearomen und Aromen schwarzer Früchte.
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